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Wakeup-Aktuelles


VIP Wochenplan / Wochenthema

 

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MarionPisani

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1

Tuesday, December 1st 2009, 1:44pm

Grenzen geben uns Sicherheit....gerade in der Weihnachtszeit

Hallo liebe Wakeup Freundinnen und Freunde,

Die Verlockungen in der Weihnachtszeit sind groß.... Um so wichtiger
ist es, dass wir
uns in einem sicheren Terrain befinden; und das ist gar nicht schwer.
Leicht wird die Ernährungsumstellung dann, wenn wir uns an das Programm
halten.
Die meisten sagen, dass Wakeup die leichteste Form abzunehmen ist, die
sie kennen.
Und doch kann es zu Gedanken kommen wie: „Ach, ich mag nicht überlegen,
was ich esse, ich esse einfach, wenn ich doch so wäre wie Anni,
die kann essen, was sie will und hat kein Problem. Heute esse ich und
dann nicht mehr und morgen mache ich weiter.“ Wenn wir nicht klar
entschieden sind, dann zerreißt es uns. Zwei Herzen schlagen in
meiner Brust: „Das eine will loslassen und schlemmen was kommt und
das andere sagt nein, bleib Dir treu.“ Was nicht gut tut, ist die
Zerrissenheit. Gedanken drehen sich nur ums Essen: “Soll ich oder
soll ich nicht.“ Ja, wir sollen essen und dabei in unseren Grenzen
essen. Das bedeutet nicht, dass wir wenig essen, bei Wakeup gibt es
keine Mengeneinschränkung. Es bedeutet, dass ich gut plane, und
mir in meiner Planung Nahrungsmittel einplane, die mir sehr wichtig
sind. Z. B. machen mir zwei Stücke Christstollen nichts aus,
wenn ich diesen einplane. Ohne zu planen, sind wir planlos und ich
behaupte haltlos. Wir können nicht in den Tag hinein leben, ohne
zu überlegen, was wir essen möchten. An jeder Ecke gibt es
gute Gerüche und allerlei Angebote. Wenn ich da keinen Plan
habe, was ich wirklich will, dann folge ich allzu leicht meinen
momentanen Gefühlen. Vielleicht habe ich Stress, habe mich
geärgert, bin müde oder will einfach nur abhängen.
Gefühle kommen und gehen, heute sind sie so und morgen wieder
so. Eine gute Planung ist der Strick, an dem wir uns festhalten
können, wenn wir drohen auszurutschen. Mir geht es so, dass ich
mich manchmal verliere. Da sind allerlei Anforderungen und
Herausforderungen, die es zu meistern gibt in meinem Leben. Ich
behaupte, dass es bei Euch auch so ist. Nun, wenn meine Gefühle
allerlei Wünsche haben, dann ist mein Plan, mein Helfer, denn
der weiß immer, was richtig ist. Viele von Euch fragen sich
vielleicht: “Ei, Frau Pisani, wie kann das denn sein, dass Sie noch
einen Plan haben nach so vielen Jahren?“

Ja,ich mache einen Plan, nicht nur im Essen, Ich plane die meisten
meiner Lebensbereiche. Wisst Ihr warum? “Weil ich als
Gefühlsmensch, sonst wenig erreichen würde.“ Oft ist es
in meinem Leben so, dass Menschen in meinem Umfeld Fragen haben,
Hilfe brauchen. Da ist meine Ehe, die Zeit und Aufmerksamkeit
braucht. Meine Familie, Mitarbeiter, Freunde und vor allem, ich
selbst mit meinen Bedürfnissen. Wenn ich nicht plane und nicht
weiß, was mir wichtig ist, dann schwimme ich in den
Lebensbereichen hin und her und verzettele mich. Planen hilft mir,
ein Leben in Balance zu leben, sonst kämen viele Lebensbereiche
zu kurz.
Planen hat mit Verantwortung für mein Leben zu tun. Das geht nicht,
wenn ich mich immer nach meinen Gefühlen richten würde. Wie
man sein Leben plant, das erzähle ich Euch ein anderes mal.
Heute geht es ums Essen. Ein Plan spart viel Zeit, denn ich kaufe
dafür in meinem Wocheneinkauf ein, und da ich das meiste aus
Zeitgründen, gefroren einkaufe, habe ich immer was zu Hause. Ich
plane immer so, dass ich für die Familie nicht extra kochen
muss.
Ein Plan spart auch Geld, denn die vielen unbedachten Spontaneinkäufe
entfallen. Ein Plan gibt mir Sicherheit, denn ich rutsche nicht so
einfach aus. Menschen, die planen, erreichen übrigens ihre
Ziele. Und da ist es egal, in welchen Bereichen. Ein Plan gibt
Grenzen, und diese geben Orientierung, gerade dann, wenn wir dabei
sind, die Orientierung zu verlieren. Ich muss mich manchmal ganz
schön anstrengen, nicht zu helfen, wenn irgendwo Hilfe gebraucht
wird, denn meine Natur ist, immer gerne für alle da zu sein. Ich
habe gemerkt, dass ich es nicht kann, denn wenn ich zu kurz komme und
keine Kraft mehr habe, dann esse ich zu viel. Wenn ich selbst Kraft
habe, erst dann kann ich helfen, so wie es meine Grenzen erlauben.
Ich habe gemerkt, dass, wenn ich im Essen klar bin, dass ich dann
auch in anderen Lebensbereichen klar sein kann. Dazu gehört auch
„Nein“ zu sagen, und das ist ein Prozess. Ich behaupte: “Wenn
ihr Euch treu seid und Euren Plan einhaltet, dass es Euch auch besser
geht“ oder? Nun...Grenzen finden wir überall, da ist z.B. der
Bürgersteig. Wenn wir immer auf der Fahrbahn spazieren, ohne die
Grenze eines Bürgersteiges, dann fühlen wir uns unsicher.
Ich bin vor Längerem auf der Autobahn gefahren und die Spur war
wegen einer Baustelle verschmälert, mit gut zu sehenden
Abgrenzungsstreifen. Als ich dann neben einen LKW vorbei fuhr, spürte
ich, wie sicher mich diese gut zu sehenden Abgrenzungen gemacht
haben. Ich konnte mich orientieren, denn es gab zwischen mir und dem
LKW sehr wenig Platz und ich hatte Sorge, dass ich gerammt werde.
Stellt Euch vor, unsere Straßen wären ohne Markierung,
oder noch schlimmer, es gäbe keine Verkehrsregeln. Welch ein
Chaos!

Ich bin ein grenzenloser Typ, von meiner Natur her. Ich neige dazu, zu
viel zu essen, zu viel zu arbeiten, zu wenig für mich selbst da
zu sein. Um so mehr brauche ich feste Orientierungen. Wenn ich am
Samstag Zeit habe, dann plane ich mir die Woche.

Mein Essen, die Zeit für mich und alles andere, was wichtig ist.
Meine Grenzen sagen mir: “Bis hier hin und nicht weiter“ Denn
ganz ehrlich: “Ich selbst weiß in herausfordernden
Situationen nicht immer genau, was mir gut tut, und ich neige dann
dazu, in meine eigentliche Natur zurück zufallen und alles
andere wichtiger zu nehmen als mich selbst“ so ist der Plan in
brenzligen Situationen mein Freund. Ein echter Freund, denn manchmal
sagt er mir auch Sachen, die mir im momentanen Gefühl oder in
meiner Ess-Lust nicht gefallen. Wenn ich auf ihn höre, dann ist
es wie bei einem echten Freund.“ Einen Tag später sage ich,
wie gut, dass ich gehört habe.“ Ich will keine Zerrissenheit
mehr in meinem Leben. Den sie tut mir nicht gut.


Die meisten von Euch haben das Wakeup-Winterprogramm. Ihr habt dort
wundervolle Ideen und Pläne. Ich wünsche mir, dass Ihr
Pläne, als Eure Freunde betrachtet. Denn eines steht fest: Mit
Wakeup haben es Tausende geschafft, dauerhaft abzunehmen...und Ihr
alle sollt es auch schaffen. Wir stehen zusammen, denn gemeinsam sind
wir stark.


Ganz
herzlich grüßt Euch mit vielen lieben Grüßen,


Eure
Marion Pisani


PS:
Ich freue mich schon sehr, wenn ich viele von Euch am 20.03.2010 an unserem 1.
Wakeup-Familytag treffen darf.

mosellady

Unregistered

2

Wednesday, December 2nd 2009, 8:00am

Liebe Frau Pisani,
vielen herzlichen Dank, dass Sie diese persönlichen Gedanken mit uns teilen. Ein sehr authentischer Bericht mit Inhalten, die ich voll und ganz nachvollziehen kann. Maß halten, das normale Maß, die Maßlosigkeit, damit kämpfe ich auch jeden Tag, mal mehr, mal weniger. Weh tut dieses fehlende Maß, wenn wir uns maßlos verlieren an andere, unser Helfersyndrom voll ausleben, ein Bumerang. Ich merke an so manchen Tagen, wie sehr ich mich habe aussaugen lassen und die Leere, Kraftlosigkeit sind zu spüren, Folgen des zu schnell gegebenen JA. Immer wieder um die eigene Achse drehen, flitzen, laufen, regeln usw. dann schiebt sich der Gedanke ans Essen weit nach vorne als scheinbarer Füller zur Balance. Selbst ein Ferrari braucht einen Boxenzwischenstop, sonst überdreht er den Motor. Aus Erfahrung wissen wir genau, was gut für uns ist. Gerne übersehen wir dennoch in der Eile die rote Ampel.
Liebe Frau Pisani, nochmals danke für Ihre offenen Worte! Sie motivieren zur Arbeit an mir selbst, damit ich mich nicht vergesse und verliere. Allerdings habe ich jeden Tag einen Plan, vor allem mein Essplan steht, zu dem ich treu halte, denn er gibt mir den nötigen Halt. An den Grenzen muss und will ich arbeiten. Nur für HEUTE mit kleinen Schritten zu mehr ICH.

Ganz herzliche vorweihnachtliche Grüße,
Ihre Mosellady

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3

Wednesday, December 2nd 2009, 3:03pm

Liebe Frau Pisani,

ihre Worte sprechen mir aus der Seele. Ich bin gerade aus der Kur gekommen und mir ist dort klar geworden, dass ich viel mehr für mich selbst sorgen muss. Dazu können Pläne hilfreich sein. Insofern ist ihr Bericht eine gute Ergänzung zu meinen Erkenntnissen der letzten Woche. Ich danke ihnen ganz herzlich für ihre Offenheit.

LG Maraoha
LG Maraoha

Wakeup- Ernährungsberaterin in der Region Hannover

MarionPisani

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4

Wednesday, December 2nd 2009, 4:34pm

Danke

Hallo Ihr Lieben,
vielen lieben Dank für Euer Feedback,
Ja wir sitzen im gleichen Boot und deshalb verstehen wir uns, ich glaube auch ohne Worte.
Eure Marion Pisani

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