• Seit meiner Kindheit ist Musik meine große Leidenschaft.
    Ich spiele selbst Geige, Klavier und Begleitgitarre und mancherlei Instrumente aus dem musiktherapeutischen Instrumentarium.
    Außerdem singe ich gerne und leite in unserer Gemeinde einen Kindergartenchor, habe einige Zeit einen Grundschulchor geleitet und überhaupt bin ich total auf Musik eingestimmt.
    Gibt es unter uns Gleichgesinnte???
    Wer singt beispielsweise in einem Chor oder spielt selbst ein Instrument?
    Für mich persönlich ist ein Leben ohne Musik undenkbar, doch selbst diejenigen die weder singen noch spielen hören vielleicht gerne Musik und lassen sich durch andere davon inspirieren.
    Bin mal gespannt, wer sich diesbezüglich "outet".
    Eine Malerin sagte mir einmal: Jeder Mensch könne malen, er wisse es oft nur nicht. Das brachte mich damals zum Lachen. Doch sie bot mir an, einen Malkurs zu machen und wenn ich am Ende feststellen würde, dass ich nicht malen könne, dann würde ich das Geld für diesen Kurs zurück bekommen. Ich bekam es nicht zurück und spürte, dass sie irgendwie Recht hatte.
    Meines Erachtens gibt es auch keinen Menschen, der nicht singen könnte. Doch es gibt viel zu Viele, denen das Singen in der Schulzeit verleidet wurde, nur weil vielleicht mal ein falscher Ton gesungen wurde. Das ist sehr schade, denn so gehen viele Möglichkeiten an einem vorbei.
    Liebe Grüße
    fiddler :)

  • Hallo fiddler,


    ein Leben ohne Musik könnte ich mir auch nicht vorstellen. Ich bin da zwar nicht so
    begabt und engagiert wie du, aber ich liebe Musik über alles. Früher habe ich mal
    Gitarre gespielt und heute gehe ich einmal die Woche im Altenheim mit meiner Mutti zum Singen.
    Außerdem läuft bei mir ständig das Radio oder der CD-Player. Meine Musikrichtung ist wirklich
    breit gefächert, nur Volksmusik mag ich nicht.


    Oje fiddler, meine Pause ist schon wieder rum, ich melde mich heute Mittag wieder.


    Für dich einen schönen Freitag :love:

    <3liche Grüße
    Guruva :) :S


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    Ich bin noch lange nicht am Ziel - aber näher dran als gestern

  • hallo also außer der obligatorischen Flötenstunde in der Kindheit eigentlich nicht.
    Ich mag mehr Tanz & Co


    Und Malen kann ich wirklich nicht :D :D


    Bin da mehr auf sprachlichem Gebiet zu hause


    Mira

    Abnehmen ist wie ein Marathonlauf.
    Je schneller man anfängt detso langsamer kommt man ans Ziel.

  • Malen kann ich auch nicht - ich bin da auch irgendwie in den Kinderschuhen steckengeblieben. Noch heute erinnere ich mich mit Grausen, daß unser Kunstlehrer mal ein Fleißiges Lieschen mit in den Klassensaal brachte, das wir zeichnen sollten. Oh je, ich glaube, ich habe eine 6 darauf bekommen. Meine Enkelin zeichnete schon in frühen Jahren wesentlich besser als ich. Bedingt durch meinen Mann besuche ich zwischenzeitlich aber ganz gerne auch mal Kunstausstellungen.


    Dagegen war ich - oder bin es immer noch - musikalisch. Wobei ich heute nur noch Musik höre, alle Richtungen außer der jetzt üblichen Volksmusik. Dagegen mag ich alte Volkslieder, auch Chormusik.
    Als junges Mädchen habe ich für paar Jahre im Kirchenchor gesungen. Die Stimme verkümmert allerdings, wenn sie nicht trainiert wird, das habe ich gemerkt, als ich anfing, wieder mit meiner Enklin zu singen. Ihr hat's aber gefallen. Ich habe ihr auch Flöte beigebracht und bekam von ihr das Lob, daß ich wesentlich besser bin als ihre Flötenlehrerin.
    Für zwei Jahre hatte ich Akkordeonunterricht. Das hat mir aber nie Spaß gemacht und so ist außer Weihnachtslieder auch nichts hängen geblieben. Ich habe aber noch ein Instrument und hole es jedes Jahr im Advent aus dem Koffer um zu üben, damit ich an Heiligabend halbwegs fehlerfrei spielen kann.

  • Ich muss leider gestehen, daß ich ausgesprochen unmusikalisch bin. Man würde mich quasi bezahlen, damit ich aufhöre zu singen. Das hält mich allerdings nicht wirklich davon ab öfter vor mich hinzuträllern. Ich achte dabei allerdings darauf damit niemanden zu belästigen.

  • Hallo Pöppel. Habe mir gerade das Video auf YouTube die Morgenstimmung angehört. Sehr schön!
    Ich höre sehr gerne instrumentale Musik und das breit gefächert.
    Wenn man zu Hause was zu tun hat ist das sehr angenehm.
    Ich habe auch einige Jahre im Chor gesungen, aber meine Stimme ist immer sehr schnell belegt und ich bekomme dann keinen klaren Ton raus und ich spiele Blockflöte in einem Instrumentalchor, mit Geigen, verschiedene Flöten und Querflöte . Das macht viel Freude.
    LG Danielle

  • Musik ist mir in meinem ganzen Leben sehr wichtig gewesen. Es gibt nichts, womit ich so genau meine Gefühle und Stimmungen widerspiegeln kann. Früher habe ich im Schulchor gesungen und auch mal angefangen Klarinette zu spielen. Leider hab ich das nicht weiter gelernt, - heute bereue ich das sehr. Ich singe auch heute gerne noch mit, wenn ich ein Lied höre und fühle mich von der Musik davongetragen.
    Allerdings sind meine Hobbys heutzutage mehr Handarbeiten. Ich mache Hardanger und Klöppeln, Stricken und Knüpfen solche Sachen faszinieren mich und ich kann mich damit sehr gut beschäftigen. :)

  • Auch bei mir gehört Musik immer dazu.
    die obligatorische Flöte in Schulzeiten gehört natürlich dazu. Das beste daran war, dass ich Notenlesen gelernt habe.
    Dann habe ich lange Zeit viel getanzt und Sport zu Musik gemacht.
    Erst mit Ende 40 habe ich angefangen selbst Musik zu machen und habe Schlagzeugunterricht genommen. Kurz danach bin ich dann in eine Sambagruppe gegangen und spiele da die kleine Trommel (Caixa)
    Seit drei Jahren spiele ich in einer Band mit 2 Gitarristen und einem Basisten. Wir spielen Rock der 60er/70er Jahre. Das macht mir sehr viel Spass.

  • Ihr Lieben,
    das ist richtig schön zu lesen, was Ihr so alles musikalisch macht oder erlebt habt:
    Peer Gynt-Suite von Grieg mit seiner Morgenstimmung ist tolle Musik, die einen durchaus in eine sehr positive Stimmung am Morgen bringt.
    Singen ist das A und O der Musik und ich denke, dass es nicht immer auf Perfektion ankommt. Meistens wurde einem vieles in der Schule verleidet. So wie Rosemie erging es mir mit dem Malen, als ich einen Kegel perspektivisch malen sollte. Ich hätte um mich schlagen können, als dann auch noch der Kommentar kam - wer in Musik eine Eins hat muss diese auch im Fach Bildende Kunst haben.
    Nun - da hatte ich ein Mangelhaft!
    Aber was soll's. In einer Gruppe zu malen finde ich mittlerweile schön, und Malen nach Musik ist ein Element der Musiktherapie, das sehr spannend ist.
    Also ich sehe schon, in Euch schlummern Begabungen, die irgendwann einmal sich Bahn brechen können. Inklusive dem Tanz natürlich!
    Bin gespannt auf weitere Entdeckungen!
    Liebe Grüße
    fiddler :)


    „Das erreichen DEINER Ziele hängt davon ab, was Du JETZT tust!"

  • Ach ja, Schule und "Kunst", es ist und bleibt ein Thema. Das war nicht nur früher so, ist heute noch. Ich hatte viel Glück, beim Singen "durften" wir immer zu zweit aufstehen. Ich habe immer daneben gesungen, bekam aber eine gute Note, weil es mir zum Schluss immer gelang, wieder im Takt zu sein. Auch beim Malen war die Zeit auf meiner Seite, "Naive Kunst" war gerade groß im Kommen. Mein Zeichenlehrer stand total darauf, was hatte ich gute Karten................ :D


    Musik ging bei meiner Tochter 40 Jahre später auch ganz gut, beim Zeichnen hatte sie Pech, da sich viele Lehrer nicht vorstellen konnten, das man ohne 3D Sehen, nicht perspektivisch malen kann. Mit Einverständnis meiner Tochter habe ich mich dann immer als "scheiß" Mutter dargestellt, so dass man mit dem Kind Mitleid hatte, ob dieser schrecklichen Mutter. :thumbdown:


    Herzlichst
    Amy

  • Lach ... ja, wir durften auch immer zu zweit in der Schule singen. Und meine Freundin wollte immer mit mir singen. Das wollte ich aber nicht. Sie sang so grottenschlecht, daß sie mich immer runterzog. Also weigerte ich mich standhaft und wollte partout alleine singen. Sie bekam die 4 und ich die 1 ! Dafür malte sie sehr gut und wurde später technische Zeichnerin.

  • Oh da kann ich mich erinnern an die Oper :Der Rosenkavalier.


    Ich mag absolut keine Opern Operetten und sonstige Arten dieser Musik.
    Mit 21 ließ ich mich breitschlagen in die Frankfurter Oper mitzugehen.


    Ich war da in so einer Gruppe. Die Leiterin absoluter Opern Fan.
    Und wer so was sowieso nicht mag für den ist das echt nicht lustig.


    Man quälte ich mir da einen ab :D :D Nie wieder


    Für mich absoluter Folter. Man hat auch nie weider versucht mir so was anzutun.
    Den die Konnte sich später noch monatelang mein gemecker anhören :D :D


    Mira

    Abnehmen ist wie ein Marathonlauf.
    Je schneller man anfängt detso langsamer kommt man ans Ziel.

  • In Opern von Richard Strauß würde ich auch nicht unbedingt gehen, wenn ich nicht müßte. Aber es gibt ganz tolle Opern, wobei ich da doch ziemlich wählerisch bin. Wir waren kürzlich im Fliegenden Holländer, ganz toll mit den Chören, wobei es die einzige Oper von Wagner ist, die ich mir antue. Die schönste Oper, die ich gesehen habe, war Lucia di Lammermore. Ich hatte Tränen in den Augen, so schön waren die Arien. Diese Oper wurde oft von Maria Callas gesungen; ich hätte sie gerne mal gehört. Mein Mann und ich haben ein Abo für Sinfoniekonzerte. Morgen ist das letzte in dieser Saison: Tschaikowsky und Sibelius. Wir freuen uns drauf.

  • Ich kann nicht singen, nicht tanzen, kann einfach keinen Takt und keine Melodie halten. Ganz anders als meine Geschwister, mein Bruder spielte Gitarre und meine Schwester Geige. Meine Stimme ist auch noch so tief, dass ich in der Schule bei den Jungs mitsingen musste, weil die sowieso auch alle falsch gesungen haben. Dafür war ich im Malen und Kunstunterricht ziemlich gut. :D
    Aber nichts desto trotz liebe ich schöne Musik, für mich muss sie einfach nur harmonisch, melodisch sein. Früher haben wir auch immer mal Oper und Operetten angesehen, das kann ich jetzt nicht mehr, ich habe große Probleme bei sehr hohen Tönen: Also bei der Arie der Königin der Nacht hebt es mir inzwischen die Schädeldecke ab, früher habe ich die geliebt. Inzwischen sind mir auch die Handlungen von Opern zu flach, zu langweilig, die Musik dazu finde ich trotzdem noch klasse. Also am liebsten wunderschöne instrumentale harmonische Klänge, Symphonien, Klavierkonzerte, Geigen spielen auch oft zu hoch. Das hat sich erst in den letzten Jahren so entwickelt. Mit Schlagern kann ich gar nichts anfangen, die Texte sind zum Davonlaufen. Dabei kann ich mir ausländische Lieder, wenn ich den Text nicht verstehe, aber Stimme und Musik gut sind, durchaus anhören. Ich mag es aber nicht, Musik nebenbei dudeln zu haben, das war früher auch anders. Moderne Musik höre ich immer im Autoradio, da brauch ich das komischerweise, ich würde aber nie zu Hause das Radio aufdrehen. Ich schlafe bei guter Musik gut ein, deshalb waren wir auch nur einmal im Leben in einem Ballett. Die schöne Musik, die geichmäßigen Bewegungen auf der Bühne haben dazu geführt, dass mein Mann und ich seelenruhig und in bester Eintracht in den bequemen Theatersesseln Schulter an Schulter geschlummert haben. Wir sind erst vom Applaus wieder aufgewacht. Deshalb kann ich mir auch keine Hörbücher anhören, die sind immer mit Musik unterlegt, wann immer ich das versucht habe, bin ich dabei weggeschlummert und weiß dann immer nicht, bis wohin ich noch was mitbekommen habe. :D

    Liebe Grüße - zikzak.

    Das ganze Leben ist ein Versuch. Je mehr Versuche du durchführst, desto besser.

    (Ralph Waldo Emerson)

  • Also Zikzak, ich danke Dir für den ausführlichen Bericht. :D Da ich viel Hörbücher höre, kann ich Dir sagen, dass heutzutage die meisten Hörbücher ohne Musik sind. Nur Hörspiele haben Musikeinlagen. Das finde ich auch nicht so gut.
    Ja, Musik kann im wahrsten Sinne beruhigend wirken und wenn man nach einem arbeitsreichen Tag in Oper, Ballett oder Konzert geht, dann kann das schon mal passieren. Auch wenn es durchaus etwas zum Schmunzeln ist.
    Liebe Grüße
    fiddler :)


    „Das erreichen DEINER Ziele hängt davon ab, was Du JETZT tust!"

  • zikzak, Du hast das so köstlich beschrieben, daß ich es richtig vor mir sah und lachen mußte. Mein Mann hat es auch geschafft, mal bei einer Oper einzuschlafen. Er schafft es auch manchmal bei Sinfoniekonzerten, wenn die Musik schön gleichmäßig und ruhig ist. Aber da schläft er nicht richtig, sondern "driftet" einfach nur weg. Das kann mir allerdings auch passieren, daß ich die Augen schließe, mich nur auf die schöne Musik konzentriere und mal eben kurz "weggetreten" bin. Manchmal schafft es die Musik auch, daß ich eine Gänsehaut bekomme, weil es einfach zu schön ist. Und wenn mich die Musik, meistens bei Orgel, anrührt, kommen mir die Tränen.
    Aber ich mag auch Rockkonzerte. In den letzten zwei Jahren waren wir bei Elton John und bei Bob Dylan. Früher auch bei Pink Floyd. Nur suchen wir uns heutzutage Konzerte aus, bei denen man nicht mehr stehen muß. Das ist dann doch eher was für Jüngere.

  • Unser 13jähriger Nachbarsjunge hat mal bei offenem Fenster ein wunderbares Klavierstück gespielt, da bin ich im Garten stehen geblieben. Es hat mich ganz tief berührt, daß ich eine Gänsehaut bekam und mir die Tränen in die Augen traten.
    Das war so ein schöner Moment in einen täglichen Einerlei.
    Musik kann einen berühren, aber es gibt auch Musik die Menschen aggressiv macht.
    LG Danielle